Nachtrag vom Herbst 2022: Honigprämierung

Nachtrag vom Herbst 2022: Honigprämierung

 

Gold und Silber!!!

Mit unserer Freude über diese Prämierungen bei der Honigbewertung 2022 möchte wir unsere Vereinsmitglieder animieren, sich im Jahr 2023 auch an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Unser Verein ist bezüglich der Teilnehmerzahl noch etwas unterrepräsentiert.

Die Honigbewertung ist ein Wettbewerb unter den Mitgliedern unseres Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker e.V., der alljährlich im August ausgetragen wird. Er ist aber auch eine gute Möglichkeit, die Qualität seiner eigenen Honigherstellung zu reflektieren.

Teilnehmen können alle Imker:innen, die Honig unter der Marke des Deutschen Imkerbundes e.V. abfüllen. Dafür muss vorab ein Kurs zum „Fachkundenachweis Honig“ belegt worden sein. Einen solchen Kurs bieten unsere Mitglieder Martina Varchmin und Klaus Pöschel wieder am 11. und 12. März 2023 im Volkshaus Milse an (Anmeldungen über die Imkerakademie). Imker:innen können Honig sowohl unter ihrem eigenen Label, als auch unter dem des D.I.B. vermarkten. Wer nur eine geringe Zahl dieser speziellen Gläser benötigt, kann sich an einer Sammelbestellung beteiligen, z.B. bei unserem Zucht-Obmann im K.I.V. Peter Linge.

Die Qualtitätsanforderungen des D.I.B. gehen über die der Deutschen Honigverordnung hinaus. So darf z.B. der Wassergehalt maximal 18 % und nicht maximal 20% betragen. Wer alle Kriterien des D.I.B. einhält, hat eine Bronzemedaille schon sicher. Darüber hinaus können die Teilnehmer:innen aus EU-Mitteln finanzierte, kostenlose Schadstoffanalysen gewinnen. Im Jahr 2022 wurden über 600 eingesendete Lose (Proben) untersucht und die Ergebnisse den Imker:innen ausgehändigt. Das ist sehr spannend für uns und auch interessant für unsere Kunden.

Unser Kreisobmann für Honig, Wilfried Poleschner vom Imkerverein Eckardtsheim-Senne, nimmt unsere Honigproben (je drei 500 gr Gläser pro Trachtart sind ein Los) gegen eine sehr geringe Fahrtkostenbeteiligung im August mit nach Bad Sassenberg. Den Termin zur Abgabe bei Wilfried werden wir rechtzeitig bekannt geben.

Hildegard und Lydia

 

140 Jahre Imkerverein Isselhorst e.V.

140 Jahre Imkerverein Isselhorst e.V.

  Am 16. April 1883 wurde unser Verein gegründet. Wir feiern unser 140 jähriges Jubiläum 2023 mit vielen besonderen, über das Jahr verteilten Aktionen.

Auftakt ist unser Treffen auf der Streuobstwiese. Wir möchten uns mit allen Mitgliedern treffen, um ein neues Vereinsfoto zu machen. Unser Verein ist in den letzten 15 Jahren auf fast 100 Mitglieder gewachsen. Wir hoffen viele von euch am 26. März zu sehen. Die Wiese ist vorbereitet und es zeigen sich neben “alten Bekannten” bestimmt auch viele Frühblüher.

Arbeiten auf unserer Streuobstwiese – August 2022

Arbeiten auf unserer Streuobstwiese – August 2022

In diesem Jahr wollten wir es besser machen: Die Heuernte auf unserer Streuobstwiese sollte nicht am gleichen Tag wie die Mahd erfolgen, sondern eine Woche später, wenn das Heu schön trocken und leichter aufzunehmen ist. Unser Imkerkollege Dieter hatte trotz unsäglicher Hitze die Wiese gemäht und an den folgenden Tagen war das Heu aufgrund des Regenmangels gut abgetrocknet. Soweit perfekt. Aber ausgerechnet an dem Tag, an dem wir uns zum Zusammenraken des Schnittguts verabredet hatten, regnete es am frühen Morgen. Nun ja, als Imker:innen wissen wir, dass wir mit der Natur gehen müssen. Also haben wir unsere Rechen trotzdem in Hände genommen und schon nach 1,5 Stunden war das Heu in drei Bigpacks verstaut. Nebenbei konnten wir aktuelle imkerliche Themen besprechen und ausgelassen die Weltpolitik diskutieren.

Leider hatte sich im Vorfeld niemand gefunden, der das Heu für seine Tiere gebrauchen könnte. Daher wird es, wie im letzten Jahr, von Volker und seinem Bruder zum Gütersloher Kompostwerk gebracht. Herzlichen Dank dafür an die beiden! Mögliche Interessenten für das gute Heu der Ernte 2023 mögen sich BITTE bei uns melden.

Herzlichen Dank auch an Dieter, Carmen, Christine und Axel für das tatkräftige Engagement. Dadurch, dass wir das Schnittgut abtragen und nicht auf der Wiese verrotten lassen, wird unsere Streuobstwiese weiter mager gehalten. So entsteht ein passender Boden für Wiesenblumen, die im nächsten Frühjahr Wildbienen und anderen Insekten Nahrung bieten werden.

Nun stehen noch die Apfelernte und der Rückschnitt der Seitenränder an. Ich bin sicher, dass sich auch dafür wieder viele Helfer auf unserer Wiese einfinden werden.

Bis dahin!

Lydia

Apfelernte auf der Streuobstwiese

Apfelernte auf der Streuobstwiese

Am 26. September haben sich so viele Vereinsmitglieder (11!) zur Apfelernte auf unserer Streuobstwiese getroffen, dass die Bäume innerhalb von 30 Minuten abgeerntet waren.

Unsere Bäume wurden noch schnell mit den neuen Sortenschildern ausgestattet, mit deren Hilfe sich Interessierte mittels eines QR-Codes über die alten Sorten informieren können. Schon ging es weiter zur Ummelner Straße, an der die Birnenbäume stehen. Auch hier verlief die Ernte rasant, zumal uns dann auch noch eine Gruppe von Radfahrern geholfen hat, die schönsten Birnen aus luftiger Höhe zu ergattern. Schnell hatten wir die Zutaten für unsere “Isselhorster Saftmischung” beisammen, die Ruth zur Saftpresse nach Werther mitnahm.

Dort wird das Obst direkt für uns gepresst, sodass der Saft tatsächlich unser Streuobst enthält. Beim nächsten Vereinstreffen kann der köstliche Saft wieder von Vereinsmitgliedern gekauft werden.
Neben der blitzschnellen Ernte bot diese Aktion mal wieder Gelegenheit, Vereinsmitglieder maskenlos in freier Natur zu treffen und sich auch über Imkerthemen auszutauschen.
Danke an alle Helfer!

Danke auch an die Mitglieder, die einige Wochen vorher die Streuobstwiese gemäht und geharkt hatten, sodass wir Fallobst leicht vom Boden aufsammeln konnten.
Der Jahreskreis unserer Streuobstwiese geht damit zu Ende. Im Winter stehen wieder Schnittmaßnahmen an, zu denen es rechtzeitig Einladungen geben wird.

Vom Glück unserer Streuobstwiese

Vom Glück unserer Streuobstwiese

Nachdem Tanja unsere Bepflanzungspläne in eine Bestellung umgesetzt und wir einen Termin für die Pflanzaktion ausgemacht hatten, kam – wie so oft in diesem Jahr – Corona dazwischen: Teil-Lockdown, Treffen im öffentlichen Raum nur mit Personen aus maximal zwei Haushalten erlaubt.

Unsere Vorsitzende Hildegard aber hat die Zuständigen vom Ordnungsamt überzeugt: Tanja kommt zuerst und platziert die Pflanzen und Zwiebeln an den entsprechenden Stellen auf der Wiese, etwas später kommen die „Buddler“ und gehen in Zweiergruppen mit Abstand direkt zu diesen Stellen.

Und so haben wir es dann auch umgesetzt: 10 Helfer haben 145 Pflänzchen eingebuddelt und gefühlt 1000 Zwiebeln Krokusse und Narzissen. Rainer hat mit Veiths Hilfe den jungen Apfelbaum gepflanzt. Etwas später sind dann noch Petra und Wolfgang für die Foto-Doku dazu gekommen. Das Wetter war uns hold, die Sonne hat gestrahlt und wir hatten endlich mal wieder eine gemeinsame Imker-Aktion, bei der wir uns live sehen und (natürlich über Distanz) miteinander sprechen konnten.

Welch ein Glück, dass wir eine Streuobstwiese haben!

Das sind unsere Wiesen-Neuzugänge auf der Streuobstwiese:

  • Wiesen-Schafgarbe
  • Wiesen-Flockenblume
  • Wiesen-Witwenblume
  • Wiesen-Margerite
  • Wiesen-Salbei
  • Großer-Wiesenknopf
  • Gewöhnlicher Natternkopf
  • Herzgespann
  • Wald-Glockenblume
  • Moschus-Malve

Das Seifenkraut, an dem sich Taubenschwänzchen gerne laben, wollten wir per Saatgut einsiedeln und konnten feststellen, dass es sich auf unserer Wiese schon etabliert hat.

Die Königin unter unseren pflanzlichen Neulingen ist sicherlich der junge Apfelbaum von Rainer:

Ein „Gelber Münsterländer Borsdorfer“, von Rainer selber aus Reisern gezogen; er kann sogar sagen, wo die Großmutter unseres Baumes steht. Es handelt sich um eine alte Sorte, die früher viel im Gütersloher Raum angepflanzt wurde und wie viele andere Sorten seit den 1950er Jahren mehr und mehr aus den Gärten verschwunden ist. Die Sorte wurde in den „Gütersloher Artenkorb“ aufgenommen und wird dort beschrieben. Es ist ein Tafelapfel, der zwischen Oktober und Dezember seine Genussreife erreicht.

Bevor wir in diese Apfelsorte beißen können, werden noch viele Jahre vergehen. Bis dahin steht Corona hoffentlich auf der Liste der aussterbenden Virusinfektionen und wir haben viele anregende Treffen, ob am Lehrbienenstand, bei Mitgliedern, im Vereinslokal, auf Ausstellungen oder auf unserer Wiese erlebt. Und ganz gewiss wird unsere Streuobstwiese im nächsten Jahr wunderschön blühen und von noch mehr unterschiedlichen Insekten besucht werden.

Danke an alle Helfer!

 

 

 

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Die Streuobstwiese im Sommer 2020

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Bei bestem Sommerwetter konnte unsere Wiese in Isselhorst am 7.8.2020 gemäht und am 08.08. anschließend abgeharkt werden,  eine notwenige Unterhaltungsmaßnahme. 

 Am Rand ist ein Bühstreifen von Nachbarn angelegt worden, der weiterhin vielen Insekten Nahrung bietet. Das Insektenhotel ist bewohnt, wie man am Flugverkehr und an den vielen verklebten Niströhren erkennen kann.

 

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